| | Der frühere Chef der Gewerkschaft ÖTV - dem Vorläufer von Ver.di - hatte 1996 für die BVG-Mitarbeiter den Tarifvertrag ausgehandelt, der betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Im September des darauf folgenden Jahres organisierte er in Berlin maßgeblich den Protest gegen den Verkauf der Landesanteile am Energieunternehmen Bewag. Nur drei Monate später war das Unternehmen privatisiert und Lange saß, nach zehn Jahren an der Spitze der Berliner ÖTV, auf dem Posten der Arbeitsdirektors im Bewag-Vorstand. Nachdem ihm im Oktober 1999 die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat das Vertrauen entzogen hatten, verließ er das Unternehmen mit einer Abfindung in Millionenhöhe. |